Erkältungsanzeichen bekämpfen

Erkältungsanzeichen

Wer kennt es nicht – das unangenehme Kratzen im Hals, Kopfschmerzen und die laufende Nase? Dazu kommen vielleicht noch Frieren und allgemeine Abgeschlagenheit. So oder so ähnlich kann sich eine Erkältung ankündigen.

Bei einer Erkältung handelt es sich um eine Infektion, die von Mensch zu Mensch übertragen werden kann. Zum Beispiel über die Atemluft, als Schmierinfektion (zum Beispiel über die Türklinken) und als Tröpfcheninfektion.

Erste Hilfe bei ersten Anzeichen

Sobald der Betroffene die ersten Anzeichen einer Erkältung spürt, ist es Zeit zu handeln. Zum einen sollte die Flüssigkeitszufuhr erhöht werden. Gerade bei einer Erkältung im Winter leiden die Schleimhäute doppelt durch den Infekt und die trockene Heizungsluft. Viel trinken hilft, die Schleimhäute feucht zu halten und den Virus aus dem Körper zu schwemmen. Gut sind 2-3 Liter am Tag. Hier sollte der Betroffene auf Tees, ganz besonders Kräuter- und Erkältungstees wie Salbei und Kamille zurückgreifen. Auch Pfefferminztee kann helfen. Wenn gerade kein Tee zur Hand ist, sollte die erkältete Person auf Wasser zurückgreifen. Alkohol ist selbstverständlich tabu.

Erkaltungsanzeichen – was tun: Hausmittel

Ein weiteres Hausmittel gegen Erkältung ist Ingwer. Für einen Ingwertee einfach 3-4 dünnere Scheiben Ingwer in kochendes Wasser geben und Zitrone und Honig dazu. Bitte nicht zu lange ziehen lassen, denn sonst wird das Wasser durch den Ingwer sehr scharf. 5 Minuten bis 8 Minuten reichen völlig aus.

Des Weiteren kann es helfen, mit Salz zu gurgeln und die Nase zu spülen. Das hört sich jetzt vielleicht im ersten Moment nicht besonders appetitlich an, aber Salz hat eine desinfizierende Wirkung. Die Nase kann man mit einem speziellen Nasenspülgerät spülen oder man muss sich überwinden und das Wasser direkt einsaugen.

Das Gurgeln ist da relativ einfach. Wasser in ein Glas füllen, eine Messerspitze Salz hinein geben, verrühren und gurgeln..

Das Immunsystem braucht Unterstützung

Hat die Erkältung sich erst einmal eingenistet, läuft das Immunsystem auf Hochtouren. Hier kann der Betroffene einiges tun, um es zu unterstützen..

Zum einen ist eine Versorgung mit Vitaminen und Spurenelementen jetzt sehr wichtig. Gerade Vitamin C ist für die Erregerabwehr von Bedeutung. Wenn es über Fertigprodukte eingenommen wird, sollte beachtet werden, dass der Körper Vitamin C nicht speichern kann. Hier sollten besser kleine Portionen über den Tag verteilt eingenommen werden oder Präparate, die den Wirkstoff nach und nach abgeben.

  • Empfehlenswert ist es, auf eine ausgewogene Ernährung zu achten und auf bewährte Hausmittel zurück zu greifen. Die berühmte Hühnersuppe versorgt den Körper mit wichtigen Mineralien und Spurenelementen.
  • Weiterhin sollte dem Körper Zink zugeführt werden. Dieses Spurenelement ist bei vielen Stoffwechselvorgängen im Körper beteiligt, außerdem sorgt es dafür, dass unser Immunsystem funktioniert. Weiterhin schützt es die Schleimhäute und kann so das Eindringen von Viren sogar verhindern. Deswegen gilt: Sobald erste Symptome spürbar sind, gleich die Zinkzufuhr erhöhen.
  • Auch eine Einnahme von Echinacea (Purpursonnenhut) kann das Immunsystem aktivieren und die Infektion abwehren.
  • Rauchen ist selbstverständlich in dieser Zeit tabu, denn sonst kann es sein, dass die Erkältung sich ganz schnell zu einer Bronchitis auswächst. Zigarettenrauch schwächt das Immunsystem nämlich zusätzlich.
  • Warme Milch mit Honig kann den Schleim lösen und hilft außerdem beim Einschlafen..
  • Inhalieren trägt dazu bei, die Schleimhäute feucht zu halten und lässt sie eventuell wieder abschwellen. Auch eine Schwitzkur kann weiterhelfen.

Füße und Körper warm halten

Ist der Körper ausgekühlt, haben die Viren ein leichtes Spiel. Deswegen sollte der Betroffene versuchen, sich möglichst warm zu halten. Ganz besonders wichtig sind hier die Füße. Also, warme Socken anziehen!

Auch ein Erkältungsbad kann helfen. Zum einen lindern die ätherischen Öle und die feuchte Luft die Beschwerden bei beeinträchtigten Schleimhäuten und zum anderen ist so ein Bad äußerst entspannend. Zudem sollte man dem Körper ausreichend Ruhe gönnen. Viel schlafen ist ebenso wichtig, denn im Schlaf kann der Organismus sich selbst reparieren. Es sollte jede Art von Stress vermieden werden.

Falls der Betroffene kein Fieber hat, können auch kurze Spaziergänge gemacht werden. Hier aber auf die passende Kleidung achten. Denn auch hier gilt: Schön warm einpacken!

Die Räume sollten ausreichend gelüftet werden. Mehrmals am Tag ein kurzes Stoßlüften ist angebracht. Außerdem sollte die Raumluft nicht zu trocken sein. Hier kann ein Luftbefeuchter zum Einsatz kommen oder man stellt einfach eine Schale mit Wasser auf die Heizung. Nach Bedarf können auch ein paar Tropfen ätherisches Öl zugesetzt werden.

Nehmen die Beschwerden nach ein paar Tagen zu und nicht ab, ist ein Arztbesuch anzuraten. Denn eventuell handelt es sich bei der Erkrankung um eine echte Virusgrippe und nicht um einen grippalen Infekt. Die Virusgrippe gehört definitiv in ärztliche Hände.

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