Erkältungstee selbst machen – Herstellung

Erkältungstee selber machen

Hat einen eine Erkältung erst mal erwischt, möchte man sich am liebsten auf der Couch oder unter der Bettdecke verkriechen. Das ist auch empfehlenswert, denn Sie sollten Ihren Körper schonen, während er gegen die Erreger der Erkältung ankämpft. Ein weiteres Mittel, um den Infekt schnellstmöglich aus dem Körper zu bekommen, ist viel zu trinken. Gerne auch Erkältungstees. Diese können Sie ganz einfach selbst zubereiten. Der Vorteil bei dieser Art der Zubereitung/Herstellung ist, dass Sie ganz genau wissen, was in Ihrem Tee alles drin ist.

Oft helfen schon einfachste Zutaten

Bei einem Erkältungstee sind die einfachsten Zutaten oft die besten. Holundertee wirkt zum Beispiel schleimlösend, und der Tee ist zudem bekannt für seine schweißtreibende Wirkung. Denn gerade bei einer Erkältung ist es ja wichtig, dass der Körper warm gehalten wird. Holunder können Sie im Sommer selbst sammeln, die Blüten dann trocknen und bei Bedarf aufgießen. Es gibt Holunderblüten aber auch in der Apotheke, wie auch andere Heilkräuter dort zu kaufen sind.

Den Erkältungstee selbst herstellen einfach gemacht

Der Klassiker bei den Erkältungstees ist der Thymiantee, der Eukalyptustee oder Pfefferminztee. Dieser wirkt stark schleimlösend, zudem können die Eukalyptus- und Pfefferminzdämpfe die Schleimhäute zum Abschwellen bringen. Einfach je nach Bedarf 1-2 Teelöffel des jeweiligen Krauts miteinander mischen und aufbrühen. Sie können die Kräuter aber auch einzeln anwenden, je nach Geschmack. Der Tee kann tagsüber getrunken werden. Gegen Abend sollten Sie besser auf eine andere Sorte ausweichen, da die einzelnen Kräuter stark schleimlösend sind. Das Abhusten kann eventuell den Schlaf stören.

Der bekannteste Erkältungstee ist, neben dem Pfefferminztee, der Kamillentee. Dieser wirkt krampflösend und hilft hervorragend gegen Reizhusten. Beim Inhalieren sorgt die Kamille dafür, dass die Infektion nicht auf die Nebenhöhlen übergreift. Außerdem kann sie Bakteriengifte entschärfen. Die Kamillenblüten können Sie in der Apotheke kaufen oder im Sommer am Wegesrand sammeln. Sie können die Kamille auch mit Spitzwegerich mischen.

Ein weiterer Klassiker gegen Erkältung ist der Salbeitee. Dieser hilft bei Halsschmerzen, entzündeten Mandeln und Schluckbeschwerden. Starker Tee aus Salbei eignet sich hervorragend zum Gurgeln. Diesen Tee gibt es zwar fertig im Supermarkt, doch hilft die selbstgemachte Variante wesentlich besser. Der Tee sollte mindestens 10 Minuten ziehen!

Noch nicht ganz so bekannt ist der Ingwertee. Er hilft ganz besonders gut, wenn Sie während der Erkältung frösteln und keine warme Decke oder dicke Socken helfen. Einfach ein paar Scheiben von einer Ingwerwurzel abschneiden und in heißem Wasser ziehen lassen. Nach Bedarf können Sie mit Honig süßen und eine Zitrone hineinpressen (für den Vitamin C-Kick). Beachten Sie aber, den Tee nicht zu lange ziehen zu lassen, denn Ingwer ist ziemlich scharf. Fünf bis acht Minuten reichen völlig aus.

Ein weiterer Geheimtipp ist der Zwiebel-Apfel Tee. Zwiebeln enthalten Abwehrstoffe, die Bakterien vertreiben und Äpfel haben viele wichtige Vitamine. Drei Zwiebeln würfeln und in ½ Liter heißem Wasser kochen, dann drei klein geschnittene Äpfel dazu und alles ca. 10 Minuten ziehen lassen. Nach Bedarf können Sie mit Honig süßen, der im Übrigen auch eine antibakterielle Wirkung hat. Die Wassermenge können Sie, ganz nach Geschmack, variieren und die Flüssigkeit in einem Sieb abgießen.

Dauert Ihre Erkältung allerdings länger an, die Symptome verschlimmern sich und es kommt noch hohes Fieber dazu, suchen Sie bitte umgehend einen Arzt auf. Denn hier könnte es sich um eine Virusgrippe handeln, die medikamentös behandelt werden muss.

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