Heiße Zitrone gegen Erkältung und Schnupfen

Heiße Zitrone

Der absolute Klassiker, den wir bei Schnupfen und Erkältung wohl alle schon mal getrunken haben, ist die heiße Zitrone (am besten mit Honig).

Die Zitrone enthält sehr viel Vitamin C und kann – regelmäßig getrunken – helfen, dem ungeliebten Schnupfen vorzubeugen. Hat einen der grippale Infekt dann richtig erwischt hilft sie dem Körper, die Erreger effektiv zu bekämpfen.

Hintergrundinformationen zu Zitronen

Zitronen sind Früchte des Zitronenbaumes und gehören damit zur Gattung der Zitruspflanzen. Entstanden sind sie aus einer Kreuzung zwischen einer Bitterorange und der Zitronatzitrone.

Das Ursprungsland der Zitrone ist Asien, vermutet wird die Grenzregion zwischen Indien und Pakistan. Heutzutage werden die gesunden Zitrusfrüchte unter anderem aus den USA, aus Indien oder der Türkei importiert. Die Zitrone wird aber nicht nur verzehrt. Die aus ihr gewonnen ätherischen Öle werden auch in der Kosmetikindustrie eingesetzt.

Zitronen und die Zitronenbäume mögen Kälte gar nicht. Deswegen gedeihen sie in feuchtwarmem Klima am besten. Trockenheit vertragen die Bäume auch sehr schlecht. Sie sind sehr viel empfindlicher als andere Zitrusfrüchte. Das besondere an den Zitronen ist, dass sie ganzjährig verfügbar sind. Die stacheligen Zitronenbäume, an denen sie reifen, können zeitgleich blühen und das ganze Jahr hindurch Früchte entwickeln. So sind logischerweise auch ganzjährige Ernten möglich. Da die Früchte sehr kälteempfindlich sind, sollten sie auf gar keinen fall unter 10 Grad gelagert werden.

Wie wirkt die heiße Zitrone beziehungsweise der Saft?

Zitronen sind wahre Vitamin C-Bomben. Mit den 50 Gramm Vitamin C, die eine Frucht enthält, decken sie schon den halben Tagesbedarf eines erwachsenen Menschen ab. Zudem enthalten die sauren Früchte Kalium, das äußerst wichtig für Nerven, Herz und Muskeln ist.

Durch den hohen Vitamin C-Gehalt wird das Immunsystem des Menschen gestärkt. Außerdem kann Zitronensaft bei Sodbrennen wirken. Das liegt an den puffernden Bestandteilen, die der Saft enthält. Zitronensaft morgens mit warmen (nicht heißem!) Wasser getrunken, hilft den Körper zu entgiften und die Leber zu stärken. Er wirkt im Darm antibakteriell und unterbindet dadurch die Vermehrung von unerwünschten Bakterien.

Außerdem regt warmer Zitronensaft die Verdauung an. Das heißt, der Saft kann durchaus dabei helfen, das eine oder andere Pfund zu verlieren. Zitronensaft sollte aber nur ergänzend zu einer Diät getrunken werden. Am besten sollte er morgens vor dem Frühstück verzehrt werden, damit er seine volle Wirkung entfalten kann.

Im Fruchtfleisch der Zitrone ist sehr viel Pektin enthalten, das die Bauchspeicheldrüse stärkt. Ein Top Hausmittel gegen Erkältung also. Bei Kopfschmerzen kann ein Spritzer Zitronensaft im Espresso oder Kaffee seine Wirkung gegen den Schmerz entfalten.

Doch nicht nur der Saft lässt sich verarbeiten, auch die Zitronenschale, zum Beispiel in Kuchen (Zitronenkuchen) oder anderem Gebäck. Hier sollte man aber die ungespritzte, beziehungsweise die Biovariante wählen.

Die richtige Zubereitung der heißen Zitrone gegen Erkältung

Damit die heiße Zitrone bei Husten, Schnupfen und Heiserkeit ihre volle Wirkung entfalten kann ist wichtig, dass das Wasser auf gar keinen Fall kochen darf. Vitamin C ist nämlich nicht nur kälte-, sondern äußerst hitzeempfindlich.

Den Zitronensaft einfach auspressen und mit heißem (nicht kochenden Wasser) übergießen und schon ist die heiße Zitrone fertig! Nach Geschmack kann noch mit Honig gesüßt werden, der ja zusätzlich noch antibakteriell wirkt. Durch heißen Zitronensaft heilt die Erkältung zwar nicht schneller aus, aber das Immunsystem profitiert ungemein.

Noch wirkungsvoller gegen eine Erkältung, beziehungsweise gegen einen grippalen Infekt, ist Ingwerwasser mit Zitrone und Honig. Einfach einige dünne Scheiben von einer Ingwerwurzel abschneiden und mit sehr heißem Wasser aufbrühen. Das ganze circa acht bis zehn Minuten ziehen lassen (je länger der Ingwer zieht umso schärfer wird er) und dann absieben. Danach den Zitronensaft und den Honig hinzu geben.

Ingwer besitzt entzündungshemmende und schmerzlindernde Eigenschaften und ergänzt sich daher hervorragend mit der Zitrone, die durch ihren hohen Vitamin-C-Wert das Immunsystem unterstützt.

Ein kleiner Einkaufstipp: Besonders die schweren und kleinen Zitronen enthalten sehr viel Saft.

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