Tee

Thymiantee - vielseitig bei Erkältungssymptomen

Thymiankraut
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Die meisten Menschen kennen Thymian wahrscheinlich aus der Küche als Gewürz. Neben Rosmarin, Oregano und Basilikum gehört er zu den klassischen italienischen Gewürzen und gehört bei jedem mediterranen Gericht einfach dazu. Doch das Kräutergewächs kann noch viel mehr. Als Tee zubereitet, hilft Thymian angeblich sehr gut gegen Erkältungsbeschwerden. Thymian enthält wertvolle Inhaltsstoffe, die bei Husten, Schnupfen und Heiserkeit lindernd wirken können. Früher hieß Thymian im Übrigen auch das Antibiotikum der armen Leute.

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  • Bio Thymian getrocknet und gerebelt
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  • Aus kontrolliert biologischem Anbau, laborgeprüft
  • FÜr Thyiantees oder auch zum Würzen in der Küche
  • Zubereitung: 1-2 Teelöffel Thymian mit 250ml heißem Waser übergießen und 10 Minuten ziehen lassen
  • Verzehrempfehlung: mit 150ml siedendem Wasser übergießen und 10 Minuten ziehen lassen
  • 8 Packungen je 2g

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Thymian, viele kennen es als Gewürz in der Küche und wird in den meisten Fällen besonders in der französischen Küche gern verwendet. Doch Thymian kann mehr, als nur würzen, denn er ist hilfreich in der Form von Tee bei Erkältung und Husten. Thymian enthält ein ätherisches Öl, was den Schleim in den Atemwegen lösen kann, was erklärt, dass er auch bei Keuchhusten oder Asthma zu Einsatz kommt, da er zudem krampflösend wirken soll (wissenschaftlich jedoch nicht bewiesen).

Schon seit Jahrtausenden wird Thymian als Heilpflanze genutzt. Das beweist schon allein der Name, der aus dem griechischen stammt und sinngemäß „Räucherwerk“ bedeutet. Es wurde auch als Weihrauch in den Tempeln genutzt, um die Götter zu verehren. Zu uns gelangt ist die Pflanze dann unter dem Namen „herba thymiana“ von Mönchen aus dem Mittelmeerraum. Seitdem ist die Pflanze nicht nur ein Genussmittel, das in vielen Kräuter Likören zu finden ist, sondern auch ein Arzneimittel.

Was ist Thymian?

Thymian gehört zur Familie der Lippenblütengewächse. Die frische Pflanze duftet sehr aromatisch, besonders dann, wenn die Blüten oder Blätter zwischen den Fingern zerrieben werden. Schon im Mittelalter erkannte man die heilende Wirkung der Kräuterpflanze und sie fand bereits hier ihren Einsatz bei Erkältungen. Als die Pest ausbrach, rieben sich viele Menschen mit Thymian ein, weil sie glaubten, dass der Geruch die Pest fernhalten würde.

Heute ist Thymian nicht nur als Gewürz sehr beliebt, sondern hat sich seinen festen Platz in der Pflanzenheilkunde erobert. Thymian kann ganzjährig geerntet werden. Die beste Zeit ist jedoch von Juni bis Oktober, kurz vor Beginn der Blütezeit. Hier ist die Konzentration der Aromen und der ätherischen Öle am höchsten. Beim Thymian kann das ganze Kraut verwendet werden.

Wenn der Thymian frisch verarbeitet werden soll, zum Beispiel zum Würzen, dann sollte er am besten im Kühlschrank aufbewahrt werden. Wird er als Tee verwendet, ist anzuraten, das geerntete Thymiankraut trocknen und in einem verschließbaren Gefäß aufbewahren. Getrockneter Thymian (also die Heilpflanze) ist zudem in Apotheken erhältlich.

Wie wirkt Thymiantee bei Erkältungen und Schnupfen?

Thymian enthält ätherisches Öl, dessen Hauptbestandteile Thymol und Carmacol sind. Daneben enthält Thymian noch Gerbstoffe, Flavonoide und Triterperne. Besonders Thymol und Carmacol sind angeblich äußerst wirksam bei einer Erkältung. Sie sollen angeblich helfen, festsitzenden Schleim zu lösen und aus den Bronchien abzutransportieren. Gerade wer unter sehr verschleimten Husten bei einer Erkältung leidet, sollte auf Thymiantee zurückgreifen, so zumindest die Erfahrungen von Nutzern. Zusammen mit dem Extrakt der Schlüsselblume soll, so die Nutzer von Thymian, Thymian auch bei einer akuten Bronchitis helfen können.

Thymol, im Thymian reichlich enthalten, soll zudem entspannend auf die Bronchialmuskeln wirken und zudem leicht schmerzstillend sein. Auch bei Reiz-, Keuchhusten und Asthma kann Thymian angewendet werden, da er krampflösend wirken soll. Selbst Heuschnupfengeplagte, bei denen ja auch meistens die oberen Atemwege betroffen sind, können Thymiantee trinken oder Inhalieren. Unter Umständen kann er sogar etwas Erleichterung beim Durchatmen verschaffen. Thymian soll zudem antibakteriell wirken - diese und alle anderen hier genannten Wirkungen sind aber medizinisch bzw. wissenschaftlich vollends bestätigt.

  • Im Übrigen stellen Forscher fest, dass Thymian dazu beitragen kann, im Rahmen des Alterungsprozesses geistig fit zu bleiben. Die enthaltenen ätherischen Öle sollen angeblich helfen, dass die gesunden Fettsäuren (DHA) ansteigen, vor allem im Gehirn, so die Forscher
  • Thymian kann aber wohl noch einiges mehr. Er enthält sehr viele gesunde Vitamine und Mineralstoffe. Unter anderem auch den Knochenbaustoff Kalzium, Eisen und Vitamin C, das sogar in sehr hohen Mengen. Aufgrund seiner angeblich antibakteriellen Wirkung könnte Thymian bei Hautunreinheiten und Akne erfolgreich angewendet werden.
  • Aufgrund seiner in Studien nachgewiesenen krampflösenden Wirkung kann Thymian auch bei Menstruationsbeschwerden zum Einsatz kommen.

Thymian Tee bei Husten

Leidet man unter einem verschleimten Husten, dann ist Thymian als Erkältungstee eine ganz natürliche Waffe und könnte selbst bei Kindern die natürliche Heilung des Hustens unterstützen. Den Thymian-Tee hilft auf drei verschiedenen Arten und Weisen: Zum Ersten soll er krampflösend sein und die Atemwege entspannen, zum Zweiten soll er das Abhusten von dem festsitzenden Schleim erleichtern und letztendlich die Erreger angreifen. Diese Wirkungen sind zwar vielfach beobachtet worden, allerdings wissenschaftlich noch nicht gänzlich gesichert.

Damit man schnell eine Linderung des Hustens erfährt, sollte man mehrmals täglich eine Tasse frisch aufgebrühten Thymian-Tee trinken. Da der Geschmack recht streng ist, kann man etwas Honig einrühren, welcher zugleich über eine leicht antibiotische Wirkung verfügt.

Es ist zudem sehr wichtig, dass wenn man unter Husten leidet, man genügend Wasser trinkt, damit der Schleim verflüssigt wird, damit dieser beseitigt wird und das die Schleimhäute befeuchtet werden. Wenn jedoch nach einer Woche keine Linderung in Sicht ist und man weiterhin unter dem trockenen Husten leidet, dann sollte man einen Arzt aufsuchen.

Schon seit Jahrtausenden wird Thymian als Heilpflanze genutzt. Das beweist schon allein der Name, der aus dem griechischen stammt und sinngemäß „Räucherwerk“ bedeutet. Es wurde auch als Weihrauch in den Tempeln genutzt, um die Götter zu verehren. Zu uns gelangt ist die Pflanze dann unter dem Namen „herba thymiana“ von Mönchen aus dem Mittelmeerraum. Seitdem ist die Pflanze nicht nur ein Genussmittel, das in vielen Kräuter Likören zu finden ist, sondern auch ein Arzneimittel.

Die Thymiantee Zubereitung ist leicht: Rezept

Wenn die Grippe mit Schwung zugeschlagen hat, soll man als Betroffener ja sehr viel trinken. Warum nicht Thymiantee? So er zubereitet: Ein bis zwei Teelöffel getrocknetes Thymiankraut mit circa 250 ml heißem Wasser übergießen. Fünf Minuten ziehen lassen und das Ganze dann abseihen. Dieses Rezept ist für eine Tasse. Bei einer akuten Erkältung sollten drei bis vier Tassen über den Tag getrunken werden.

Thymian eignet sich auch sehr gut zum Inhalieren. Einfach eine Handvoll Thymiankraut in heißes Wasser in einen Topf oder einer Schüssel geben. Dann mit einem Handtuch über dem Kopf den Dampf einatmen. Hier werden die Atemwege befreit und gleichzeitig gereinigt. Als Nebeneffekt werden auch Pickel und Hautunreinheiten bekämpft, da Thymian ja antibakteriell wirkt.

Frank Meyer

Frank Meyer

Frank Meyer ist freiberuflicher Redakteur der Themenbereiche Medizin und Gesundheit. Er recherchiert und schreibt schon viele Jahre regelmäßig für Online Magazine, Zeitungen und auch Blogs.